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Die Anarchist*innen und die Revolution

Oktober 23, 2018 @ 8:00 pm - 10:00 pm

Der Kampf gegen Autorität und Zentralisierung prägten die Ideen anarchistischer Revolutionär*innen seit dem 19. Jahrhundert. Wir wollen in dem Vortrag einen Schwerpunkt auf die Ereignisse um die Oktoberrevolution legen. Auf der Spur der Anarchist*innen wollen wir über ihre Bedeutung für die Revolution reden und ihre damals zeitgenössische Perspektive auf das Scheitern. Der Verrat der Revolution führte zu massiver Repression gegen Anarchist*innen und Sozialrevolutionär*innen und der völligen Zerstörung der anarchistischen Bewegung in der Sowjetunion.

Dann erfolgt eine kurze Perspektive auf die Ereignisse in Deutschland zur Novemberrevolution 1918, die ohne die Ereignisse in Russland wohl nicht so stattgefunden hätten. Anarchist*innen waren auf unterschiedliche Weise in die revolutionären Ereignisse involviert. Doch der autoritäre Kommunismus breitete sich aus in der Welt der Arbeiter*innenbewegung nach der Oktoberrevolution und auch in anderen Revolutionen und Aufständen sind es die Anarchist*innen, die diesem zum Opfer fallen.

So ist der Untergang der anarchistischen Bewegung nicht nur der Repression kapitalistischer Staaten und Monarchist*innen des 19. Jahrhunderts sowie den beiden Weltkriegen zu verdanken, sondern auch dem autoritären Kommunismus des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte lehrt uns, dass der autoritäre Gedanke die Konterrevolution beinhaltet und damit zwangsläufig zum Scheitern der Revolution führt.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „100 Jahre Novemberrevolution – Alle Macht den Räten?“

Details

Datum:
Oktober 23, 2018
Zeit:
8:00 pm - 10:00 pm
Veranstaltungskategorie:
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Veranstaltungsort

AZ Conni
Rudolf-Leonhard-Str. 39
Dresden, 01097
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