Anarcho-Syndikalistinnen aus der Region Dresden und Leipzig

Freitag 11.09.2026 17:00-18:30 im FAU-Lokal Dresden (Bürgerstraße 52, 01127 Dresden)

Neben der sozialdemokratischen und kommunistischen Bewegung gab es in Deutschland auch Organisationen, die dem Anarcho-Syndikalismus angehörten. Was war der Anarcho-Syndikalismus und wie drückte er sich aus? 28 Protagonistinnen im Buch „Anarcho-Syndikalistinnen. Deutschsprachige Frauen im historischen Anarcho-Syndikalismus“ (Verlag Edition AV, 2025) führen in die Vielfalt anarchosyndikalistischer Betätigungsfelder ein. Sie kamen aus 17 verschiedenen deutschen Städten und wirkten von 1898 bis in die 1950er Jahre. 28 biographisch konzipierte Kapitel lassen ein vielfältiges Panorama des deutschsprachigen Anarcho-Syndikalismus entstehen. Darunter waren auch mehrere Genossinnen aus Leipzig und zwei in Dresden:

Aimée Köster (1869-1951), gab die Zeitung „Die schaffende Frau“ heraus und engagierte sich mit anderen im Syndikalistischen Frauenbund.

Martha Ueckert-Reede (1903-1978), betätigte sich als Anarcho-Syndikalistin im DDR-Untergrund.

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