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Zum zweiten Mal in Folge werden die Anarchistische Tage von selbsternannten Linken angegriffen

Uns ist bekannt geworden, dass Accounts, die mit bestimmten problematischen Online-Persönlichkeiten (https://a-dresden.org/2025/08/26/linke-gegen-linksextremismus/) in Dresden in Verbindung stehen, Teilnehmer*innen der Anarchistischen Tage Dresden anschreiben, um politische Veranstaltungen und die Zusammenarbeit von Anarchist*innen mit verschiedenen Teilen der linken Szene zu sabotieren.

Es scheint sich um die selben Personen zu handeln, die im vergangenen Jahr „anonym“ bei verschiedenen Veranstaltungsorten gemeldet haben, dass die Anarchistischen Tage eine extremistische Veranstaltung seien, mit dem Ziel, die Betreiber*innen des Veranstaltungsortes dazu zu bewegen, die Veranstaltung abzusagen. Die selben Personen versuchen, Teile der anarchistischen und antifaschistischen Szene durch endlose Gerichtsverfahren lahmzulegen – angefangen bei einer Zwangsräumungsklage gegen ein gesamtes Hausprojektkollektiv bis hin zu Bestrebungen, gegen einige Aktivist*innen einstweilige Verfügungen zu erwirken.

Versuche, uns anzugreifen, machen uns nur stärker, ganz gleich, ob diese Angriffe von Faschist*innen oder selbsternannten Linken kommen.

Das Programm der diesjährigen A-Tage findet ihr hier: https://a-dresden.org/anarchistische-tage-2026/

Wanderung mit den Schwarz-Roten Bergsteiger*innen zum Thema Nationalsozialismus in der sächsischen Schweiz

Schon kurz nach der Machtübernahme der Nazis wurden die ersten KZs in Deutschland eingerichtet, um politische Gegner handlungsunfähig zu machen. Inhaftierte wurden schwer misshandelt, gefoltert und zur Zwangsarbeit gezwungen. Bei der Wanderung geben wir einen Einblick in die Zeit der frühen, als auch der späten Konzentrationslager der sächsischen Schweiz, gestützt von Berichten damals betroffener Menschen.
Die Wanderung hat eine Dauer von circa 6 h, wird rund ums Polenztal stattfinden und ist mittelschwer.
Nach Anmeldung unter srb@fau.org erfahrt ihr den Treffpunkt.

Beyond Outrage: Building Material Leverage for Palestine [EN] 

Dienstag 08.09.2026 17:00-18:30 @malobeo (Kamenzer Str. 38, 01097 Dresden)

For almost three years we have watched a genocide broadcast live, and we have been told, again and again, that watching is all we can do. I want to start from the opposite premise: that something real has been built in these years, and that it is worth naming precisely, because we cannot sharpen what we cannot describe.

When people ask what the movement has achieved since October 2023, they usually look for the wrong evidence. They look for a ceasefire, a policy reversal, a government that changed its mind. But the deeper shift has been in what ordinary people are now willing and able to do. Dockworkers refusing to load arms shipments. Jurists organising across borders to file complaints rather than write statements. Civilians putting their bodies between settlers and Palestinian farmers in the West Bank. Boats sailing into a blockade knowing exactly what waits for them.

None of that existed at this scale three years ago. What I want to examine today is what it adds up to, where it keeps hitting the same walls, and what we should be aiming at now because the moment for improvised responses has passed. We need strategy.

Vernissage: In Bewegung – 10 Jahre A-Tage Dresden

Montag 07.09.2026 19:00 im Hole of Fame (Königsbrücker Str. 39, 01099 Dresden)

Wir laden euch ganz herzlich zu unserer Ausstellungseröffnung “In Bewegung- 10 Jahre A-Tage in Dresden” ein.

Nach einem kurzen Rundgang durch die Austellung lassen wir Aktivist*innen zu Wort kommen, die die A-Tage in der Vergangenheit maßgeblich mitgestaltet und somit geprägt haben. Wir teilen gemeinsame Erinnerungen und laden euch in ein Erzählcafé ein, um persönlichen Geschichten zu lauschen und somit ein Gefühl für die Programmvielfalt der letzen Jahre zu bekommen.
 Die A-Tage sind nicht einfach nur eine theoretische Veranstaltungsreihe. Wir machen mit der Ausstellung sichtbar, dass mehr entstehen kann, wenn Menschen zusammenkommen sich kennenlernen, vernetzen und austauschen. Durch Verbindungen entsteht eine Community und stärkeres Zusammenwachsen ist möglich.

Wir freuen uns, dass der Abend musikalisch von flieder begleitet wird.

DISKUSSIONSVERANSTALTUNG: Wie viele Anarchist*innen braucht es, um gegen Faschismus zu kämpfen? 

Freitag 11.09.2026 19:30-21:30 Uhr @FAU-Lokal (Bürgerstr. 52, 01127 Dresden)

Bei den letzten A-Tagen haben wir gemeinsam über Militarismus und Antimilitarismus gesprochen. Über Aktionsformen, Solidarität und die vielen Widersprüche, die sich in diesem ganzen Spannungsfeld auftun. Ein Jahr später sieht die politische Situation sowohl in Deutschland als auch im Rest der Welt nicht besser aus. Die momentane Regierung schafft auf sicherheitspolitischer Ebene Freiheitsrechte mehr und mehr ab. Gleichzeitig wird der Sicherheitsapparat auf allen Ebenen aufgerüstet und das in einer Situation, in der die AfD in einigen Bundesländern kurz davor steht, die Regierung zu stellen. Darum haben wir uns im Laufe des Jahres auch immer wieder an den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht beteiligt. Doch welche Handlungsoptionen bleiben uns, wenn der Faschismus auf uns zuzurollen droht? Welche Alternativen haben wir uns dagegen zu verteidigen? Kümmern wir uns dabei alle um uns selber oder versuchen wir es doch kollektiv?

Wir möchten an der Diskussion vom letzten Jahr anknüpfen, die Widersprüche darin herausarbeiten und Handlungsoptionen diskutieren.

Die Veranstaltung wird partizipativ, heißt alle können mitreden.