Unterstützt das Hausprojekt CP3-2 in Odessa

Wir sammeln 1500€ um das Dach zu reparieren und weitere notwendige Arbeiten

Im Herzen der Stadt Odessa liegt das Hausprojekt CP3-2, dass seit einigen Jahren kollektiv organisiert wird. Der Ort dient als Treffpunkt für Kunst und Kultur aber auch als Wohnraum für verschiedene Aktivist*innen und Künstler*innen. Wegen des Krieges befindet sich das Haus, wie ein Großteil der Infrastruktur in der Ukraine, aufgrund ständiger Bombardements und fehlender finanzieller Mittel in einem schlechten Zustand. Deshalb braucht es eure Unterstützung!

Die aktuell wichtigste Baustelle ist das Dach! Bevor der Winter kommt sollen im Herbst 2026 grundlegende Dachreparaturen durchgeführt werden. Außerdem gibt es viele weiter Problemstellen im Haus. Die Fenster müssen zum Beispiel nach Bombardierungen immer wieder gesichert werden.

Wir fahren im Juli nach Odessa um das Projekt zu unterstützen und eine Spende mitzubringen um nötiges Material zu kaufen. Wir waren bereits letztes Jahr mit einer Delegationsreise in der Ukraine um unterschiedliche Menschen und Projekte zu treffen und nötige Unterstützung zu leisten.

Wir rufen euch dazu auf, einen kleinen Beitrag zu spenden.

Unterstützt diesen selbstorganisierten Freiraum, der trotz des Krieges einen Ort für Austausch, Kunst, Politik und Solidarität bietet.

Alle Spenden gehen an das Kollektiv des Hauses und werden für die Instandhaltung des Daches und weitere Reparaturen verwendet.

Spendet jetzt!

Gemeinsame Anreise – Feministische Anti-Knast-Kundgebung

Am 31. Mai 2026 gibt es eine feministische Anti-Knastkundgebung in Chemnitz!
Hier findet ihr dazu den Aufruf.
Wir wollen mit euch gemeinsam hinfahren!

31. Mai 2026
Treffpunkt: 10:15 Uhr Schlesischer Platz
Abfahrt: 10:37 Uhr Gleis 6
Ankunft: 12:15 Chemnitz Technopark

31. Mai – Anti-Knastkundgebung in Chemnitz

Kommt mit uns zur Frauen-JVA in Chemnitz: Wir lassen uns unsere Farben nicht nehmen – Zusammen gegen Knäste, Staat und Patriarchat!

Wir wollen am 31. Mai gemeinsam zur Frauen JVA nach Chemnitz fahren, um den Menschen im Knast zu zeigen, dass sie nicht alleine und nicht vergessen sind.

Knast bedeutet Isolation, Fremdbestimmung und Gewalt. Knast soll strafen, abschrecken und disziplinieren, damit Menschen sich wieder in die vorgegebene Gesellschaft einfügen. Knast ist dabei ein Mittel des Staates, die kapitalistische, rassistische und patriarchale Gesellschaftsordnung aufrechtzuerhalten, die soziale Probleme und gewaltvolles Verhalten erst hervorbringt.

Knäste waren schon immer Orte, um Prostituierte/Sexarbeiter*innen, Bettelnde und jene, die ihre gesellschaftlich zugeschriebene Rolle nicht erfüllten und unterdrückt wurden, zu bestrafen und aus dem gesellschaftlichen „Sichtfeld“ zu entfernen. Auch heute sind es Menschen, die Armut und Rassismus erfahren, Geschlechternormen nicht entsprechen, andere Formen von Diskriminierung erleben oder unter psychischen Erkrankungen leiden, die mit höherer Wahrscheinlichkeit eingesperrt werden als andere (z.B. durch Ersatzfreiheitsstrafe oder rassistische Polizeikontrollen). So sitzt ein Großteil der Gefangenen aufgrund armutsbedingter „Vergehen“ im Knast.

Vor allem für Frauen, trans* und Queers ist die Situation im Knast oft besonders schwer, da Knast ein patriarchales geschlechterbinäres und gewaltvolles System ist. Spezifische gesundheitliche Versorgung, Hormonbehandlung oder Bildungsmöglichkeiten sind zum Beispiel nicht vorhanden. Isolation von den eigenen Kindern und dem sozialen Umfeld sind weitere Aspekte, die den Knastalltag bestimmen. Unterstützungsarbeit wird oft von Frauen geleistet, wenn diese dann im Knast sind, bekommen sie oft kaum Unterstützung von cis-männlichen Angehörigen.

Wir wissen, dass Knäste die Probleme unserer Gesellschaft unsichtbar machen sollen, indem sie Menschen vor unserem Blick verbergen. Wir wollen hingegen eine Gesellschaft, in der ein möglichst gewaltfreies und selbstbestimmtes Zusammenleben möglich ist. Eine Gesellschaft, in der soziale Probleme nicht individualisiert und kriminalisiert werden, sondern in der ihnen kollektiv begegnet wird. Eine Gesellschaft, in der Menschen Verantwortung für ihr Handeln übernehmen können und gewaltvolles Verhallten wirklich aufgearbeitet werden kann. Eine Gesellschaft ohne Knäste, Kapitalismus, Patriarchat und weißer Vorherrschaft. Und wir lassen uns unsere Hoffnung darauf nicht nehmen!

Also kommt mit uns zur Frauen JVA-Chemnitz und lasst uns für die Gefangenen dort ein paar schöne Momente schaffen. Wir wollen versuchen, die Isolation wenigstens für den Moment zu brechen – mit Musik, Grußworten und vielleicht sogar ein paar Live-Acts!

Schaut euch nach gemeinsamen Zug-Anreisen aus euren Städten um.

Hardfacts:
Sonntag, 31.05. 2026 | 13 Uhr
Ort: Frauen JVA Chemnitz, Thalheimer Straße 29
09125 Chemnitz

Solidaritea – Briefeschreiben an Gefangene

Fr., 27.03.2026, 17:00-19:00
@malobeo, Kamenzer Str. 38, 01099 Dresden

Wir sind nicht alle – es fehlen die Gefangenen!

Wie jeden letzten Freitag im Monat seid ihr herzlich zum Briefeschreibcafé ins malobeo eingeladen. Wir zeigen uns solidarisch mit Menschen im Knast, da wir überzeugt davon sind, dass Knast und Bestrafung nicht zu einer gerechteren und gewaltfreien Gesellschaft beitragen. Wir wollen eine Gesellschaft in der soziale Probleme bearbeitet anstatt weggesperrt werden. Menschen dürfen nicht kriminalisiert werden, weil sie arm, queer oder nicht weiß sind. Menschen dürfen nicht kriminalisiert werden, weil sie sich nicht den Normen des herrschenden Systems fügen oder aktiv gegen die Zerstörung und Ausbeutung im Kapitalismus kämpfen.
Lasst uns die gesellschaftliche Isolation, der Menschen im Knast ausgesetzt sind durchbrechen und Briefe und Karten an sie schreiben!

26.03. Movie Screening and Conversation with inhabitants of the Hulajpole Squat

When: 26.03. 18:00
Where: Thalia Cinema Dresden
Language: Polish Audio with English Subtitles
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=mfKeTrI3J4w

„What is a squat? A squat is a Home.“

The film tells the remarkable story of an anarchist collective from Wrocław called Hulajpole, who in 2019 occupied an abandoned villa that was slated for demolition. From a neglected building, they created an autonomous space – the Piotr Kropotkin Social House.

Built on the testimonies of collective members and archival footage, the film explores themes of justice, state power, capitalism, and housing policy in Poland.

What is it like to live differently – in a supportive, non-hierarchical environment based on mutual aid, solidarity, and freedom?
Like in Hulajpole.