UKRAINESOLIDARITÄT – Reisebericht | Versteigerung | Ausstellungseröffnung

Mittwoch 09.09.2026 19:30-21:00 @FAU-Lokal (Bürgerstr. 52, 01127 Dresden)

Nach vier Jahren Solidaritätsarbeit für Menschen in der Ukraine haben wir letztes Jahr im Oktober 2025 angefangen Delegationsreisen durchzuführen. Uns war es wichtig, Menschen zu connecten, sich auszutauschen, die Situation vor Ort selbst wahrzunehmen, direkte Solidarität zu üben und langfristige Beziehungen aufzubauen. Mittlerweile gab es bereits zwei Reisen und eine dritte ist für Oktober 2026 in Planung.

Wir möchten gerne teilen, was wir erlebt haben und mit euch über Solidarität sprechen.

Es wird eine Versteigerung, unter anderem mit Geschenken und Bildern die wir mitgebracht haben, geben, um Geld zu für die Reise im Oktober zu sammeln! Außerdem werden wir in diesem Rahmen unsere Fotoausstellung eröffnen, die ab dem 9. September im FAU-Lokal zu sehen ist.

Film & Diskussion: Jeder Acker, jede Fabrik – Ideen für eine notwendige Revolution [OmU]

Dienstag 08.09.2026 @Thalia Kino (Görlitzer Str. 6, 01099 Dresden)

Filmforführung und anschließende Diskussion.

“Die Art und Weise wie wir unser Leben produzieren ist dumm, gefährlich und grausam. Es ist an der Zeit über eine Revolution nachzudenken, die die Gesellschaft grundlegend verändert.”

Wir haben Genoss*innen in Spanien, Italien und Portugal zu ihren Erfahrungen in den revolutionären Momenten der 70er Jahren befragt. Wir haben mit Leuten gesprochen, die sich derzeit an Debatten über eine neue Produktionsweise beteiligen. Wir haben Dutzende Arbeiter*innen in systemrelevanten Branchen interviewt, um ihre Gedanken über eine fundamentale gesellschaftliche Transformation zu erfahren.

Ausgehend von diesem roten Faden der Geschichte, der theoretischen Vorwegnahme und der Alltagserfahrung stellen wir die Frage neu: was tun?

Hier ist der Trailer: https://www.labournet.tv/de/videos/JAJF-trailer

Workshop: Medizinische Selbstverteidigung

Dienstag 08.09.2026 13:00-18:00 Uhr @Seminarraum / coloradio (Riesaer Str. 32, 01127 Dresden)

Naziangriffe auf CSDs, Nazis in unseren Vierteln. Polizeigewalt auf der Demo, Repressionsgefahr in der Notaufnahme danach. Militarisierung und Krieg.

Wir müssen darüber sprechen, wie wir in diesen Zeiten aufeinander aufpassen und uns gegenseitig schützen können: Wir müssen lernen uns selbst zu verteidigen!

Denn es ist nicht der (immer autoritärer werdende) Staat, der unsere Körper schützt und sicher hält, das war er noch nie! Notfallversorgung und Notfallmedizin als so kritische Infrastruktur sollte nicht länger in den Händen einiger weniger mächtiger liegen, es ist längst an der Zeit, dass wir uns skills aneignen und Wissen zurückholen!

In diesem Workshop wollen wir darum über Notfallmedizin sprechen, Anatomie und Physiologie lernen und verstehen aber und vor allem praktisch üben!

Dieser Kurs versteht sich als erster Impuls, will zum weiteren Üben und Vertiefen anregen und Euch eine erste Berührung mit dem Thema Notfallmedizin ermöglichen. Dafür werden wir nach grundlegender Einführung in die menschliche Physiologie anhand des MARCH-Alghoritmus verschiedene (notfallmedizinische) Krankheitsbilder und Behandlungen vorstellen und in Szenarien gemeinsam üben.

Ihr braucht weder medizinische Vorkenntnisse, noch Erfahrung, kommt einfach vorbei und lasst uns gemeinsam lernen!

Da die Teilnehmer*innenzahl auf 15 begrenzt ist, bitten wir euch vor dem Kurs anzumelden unter:

atage_dd@systemli.org

Disclaimer: Im Workshop werden Verletzungen, Wunden, Krankheit, (Polizei-)Gewalt und Tod in Wort und Bildern thematisiert. Wir werden gemeinsam mit echtem Material an uns gegenseitig (auf Basis von Konsens) oder Modellen üben. Alle im Kurs genutzten Materialien sind vegan, wir werden im Kurs theoretisch einzelne Materialien vorstellen, die (leider immer noch) aus Tieren gewonnen werden.

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IN BEWEGUNG: 10 Jahre AND (Ausstellung vom 07.-17.09.2026 im HoF)

In unserer Ausstellung zum 10 jährigen Jubiläum der A-Tage in Dresden nehmen wir euch mit auf eine kleine Zeitreise. Wir blicken zurück auf ein Veranstaltungsformat, welches sich in den letzten Jahren zum größten anarchistischen Event der Stadt etabliert hat. In unzähligen Veranstaltungen ist es uns gelungen anarchistische Werte, Kämpfe, Motivationen und Inspirationen, aber auch Träume, Hoffnung sowie Utopien aufzuzeigen und diese über lokale sowie internationale Grenzen hinweg zu tragen.

Begonnen hat alles mit der Gründung des Libertären Netzwerkes und der Organisierung der Libertären Tage (LiTa) im Mai 2009. Im Jahr 2016 gründete sich das Anarchistische Netzwerk Dresden (AND), welches die LiTa weiterführten. 2023 wurden die Libertären Tage dann in A-Tage umbenannt. Ohne AND keine A-Tage!

In unserer Ausstellung könnt ihr mit uns die letzten 10 Jahre Revue passieren lassen. Es werden Plakate, Zines, Fotos und weitere Ausstellungsstücke zu bestaunen sein. Außerdem wird es Möglichkeiten geben sich interaktiv zu beteiligen, denn die A-Tage leben von persönlichen Geschichten und Erlebnissen, die wir mit der Ausstellung sichtbar machen möchten.
 
 Wir sind nicht alle! Und es fehlen nicht nur die Gefangenen. Deshalb wird es in der Ausstellung neben einer Briefeschreibecke auch eine partizipative Wand für kollektives Gedenken und Trauer geben. Verlust ist Teil des politischen Kampfes und auch dem möchten wir einen Raum geben. Durch unsere Erinnerungen leben unsere Gefährt*innen weiter und über unseren Austausch darüber schreiben wir unsere eigene Bewegungsgeschichte. Ihr könnt gerne eigene Dinge, Fotos, Gedichte … mitbringen, die ihr an der Wand anbringen wollt um Geschichten, Erinnerungen und Trauer, Verlust,  Schmerz und Abschied zu teilen. Ihr könnt gerne eigene Dinge, Fotos, Gedichte … mitbringen, die ihr an der Wand anbringen wollt um Geschichten, Erinnerungen, Trauer, Verlust,  Schmerz und Abschied zu teilen.
 

Vernissage|Eröffnung: 7. September 2026, 19 Uhr


 Öffnungszeiten: 

A-Tage Woche: Di & Do 15:30 Uhr, Sa 14:30 Uhr + schaut in den Veranstaltungsplan, um keine Veranstaltung zu stören


14.-17.09. 16-19 Uhr

Einführung in den Anarchismus

Montag 07.09.2026 16:30-18:00 im Hole of Fame (Königsbrücker Str. 39, 01099 Dresden)

Hast du dich schonmal gefragt, was es heißt Anarchist*in zu sein oder wie du eine*r werden kannst? Was bedeutet Anarchismus überhaupt?

In diesem Einführungsworkshop wollen wir, ausgehend von unseren eigenen Erfahrungen über anarchistische Ideen sprechen und herausfinden, wie diese mit unserem Alltag in Verbindung stehen.

Durch den Austausch bekommt ihr einen Einblick in verschiedene Perspektiven, was Anarchismus sein kann, was es heißt Anarchist*in zu sein oder zu werden. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Geschichte des Anarchismus oder anarchistischer Theorie, sondern auf der Praxis und dem Ziel, sich eigene Gedanken zu machen.Zu diesem Workshop sind alle Menschen herzlich eingeladen, die sich diese Fragen stellen. Aber auch diejenigen können mitmachen, die schon länger aktiv sind, aber manchmal vergessen, warum eigentlich.