Solidarität mit den Menschen in der Ukraine aus Dresden

Um unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine und unseren anarchistischen Gefährt*innen zu zeigen, haben wir heute ein Solifoto an der Elbe gemacht.

Seit heute marschieren offiziell russische Soldaten in die Ukraine ein um die Regionen Lugansk und Donez zu besetzten, wohin das führen wird ist unklar. In der Region gibt es seit 2014 einen Bürgerkrieg.

Sachsens Regierung und die politischen Eliten haben mit ihrer Nähe zum russischen Regime noch nie hinter dem Berg gehalten. Im Januar 2009 erhielt Wladimir Putin in Dresden wegen seiner Verdienste um den deutsch-russischen Kulturaustausch den Orden „Kampf für das Gute“ des Opernball-Vereins. Der „Heilige Georg zu Pferde“ ist die Kopie eines Schmuckstücks aus dem Dresdner „Grünen Gewölbe“. Georg steht für den Sieg des Guten über das Böse. Vergeben wurde dieser Dankesorden auf dem reaktionären Event Semperopernball, der ehemalige Ministerpräsident Stanislaw Tillich hielt die Laudatio. Der „Georg“ scheint passend da Putin sich auch gerne als Patriarch auf dem Pferd präsentiert. Der Sieg des Guten über das Böse ist dagegen weniger passend. Seit Putins Machtantritt hat seine Politik eine klare Richtung. Er regiert Russland autokratisch, unterdrückt jede Opposition und übt Machtpolitik in der Region aus.

Elephant in the Room hat ein Interview mit einem Aktivisten der momentan in der Ukraine lebt gemacht. Das gibt es einen Überblick über die politische Entwicklung in den letzten jahren, wie es zur aktuellen Zuspitzung des Konfliktes kam und wie die anarchistische Gemeinschaft damit umgeht.

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