Eine weitere Woche mit Protesten in Belarus

Die Woche begann mit zwei Beerdigungen.

Am Montag verabschiedeten sich die Menschen in Schabinka von Gennadij Schutow, der von den Cops erschossen wurde und später im Krankenhaus starb. Eine öffentliche Prozession wurde organisiert.

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Lachen durch Wut

Foto: „Stopp fucking the country.“
Quelle: https://pramen.io/en/2020/08/laughter-through-rage/

Der heutige Tag wurde für die Proteste im Land extrem wichtig. Trotz des schlechten Wetters und des Gejammers im Internet kam eine große Zahl von Menschen auf die Straßen in die Hauptstadt und in den Regionen. In Minsk gab es nach verschiedenen Schätzungen zwischen 100 und 200 Tausend Menschen. Auch die Regionen haben nicht nachgelassen, und in einigen Städten war es sogar besser als vor einer Woche.

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Die Bilder der Demonstrant:innen sind wunderschön, aber die Leute müssen noch mehr Druck machen …

Übersetzung von pramen.io

Während der letzten drei Tage gingen die Streiks und Proteste in Belarus weiter, obwohl sie nicht so stark waren wie zuvor. Die Menschen fordern die Freilassung des Gefangenen, machen Solidaritätsketten gegen Polizeigewalt und unterstützen die Streikende. Aber auch die Repression geht weiter.

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Größte Demonstration in der Geschichte Belarus

Foto: „Diktatur und OMON sind Schmerz und Trauer für Belarus“

Heute riefen die Menschen zur größten Demonstration in der Geschichte von Belarus auf. Und wir können sagen, dass dies recht gut funktioniert hat. In Minsk gingen mehr als 100.000 Menschen auf die Straße.

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Ein schwer gefolterter 16-jähriger Junge wurde von der Partisanski-Polizeistation von Minsk ins Krankenhaus gebracht, er lag im Koma.

ACHTUNG! Detaillierte Beschreibung von Polizeigewalt!

Der 16-jährige Timur M. liegt nun auf der Intensivstation des 3. Kinderkrankenhauses in Minsk. Er wurde am 13. August von der Partisanski-Polizeistation dorthin gebracht. Am 12. August wurde er in der Nähe der Metrostation Kamennaya Gorka festgenommen. Der Junge lag in einem künstlichen Koma. Er wurde sehr schwer verprügelt, er hatte ein Schädel-Hirn-Trauma, eine Gehirnerschütterung, eine offene Fraktur des Jochbein-Orbital-Komplexes, ein krampfartiges Syndrom, ein paraborbitales Hämatom rechts, multiple Quetschungen der Weichteile und Extremitäten, traumatische Hornhauterosionen beider Augen. Die Familie plant, sich mit der Staatsanwaltschaft und dem Untersuchungsausschuss in Verbindung zu setzen, um gegen die Täter zu ermitteln und sie vor Gericht zu bringen.

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