Raus zum anarchistischen 1. Mai

Zuhause, im Betrieb und auf der Straße – nichts muss bleiben wie es ist.

Stell dir vor, alle Menschen haben ein Zuhause mit genügend Platz zum leben, erholen und arbeiten. Stell dir vor, alle Menschen könnten sich ein solches Zuhause leisten – nicht nur heute, sondern auch in Zukunft. Stell dir vor, im Alter sind Menschen nicht arm, weil sie ihr Leben lang schlecht oder unbezahlt geackert haben. Sie müssten sich keine Sorgen machen, Essen, Wärme und alles das bezahlen zu können, was sie für ein gutes Leben brauchen. Stell dir vor, das Zuhause aller Menschen wäre sicher – vor Verdrängung genauso wie vor Gewalt. Stell dir vor, wer sich für den Zustand der Wohnung, das Wohl der Kinder und deine Laune interessiert, ist keine Frage des Geschlechts. Und stell dir vor, die Arbeit oder die Termine beim Amt würden uns nicht die Kraft rauben für das Schöne und Verbindende im Leben.

Deine Arbeit würde nicht dein Leben und deine Gesundheit gefährden. Du könntest – genauso wie deine Kolleg*innen – Einfluss darauf nehmen, was ihr wie herstellt oder leistet, für wen und wie viel Zeit ihr dafür braucht. Eure Arbeit wäre sinnvoll. Sie würde sich an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten und dabei die Umwelt nicht zerstören. Deine Kolleg*innen und du, ihr wärt ein Team und ohne Konkurrenzdruck. Ihr dürftet endlich Rücksicht aufeinander nehmen und euch unterstützen.

Was braucht es dafür? Nichts weniger, als die gegenwärtigen Verhältnisse umzuwälzen! Darum lasst uns am diesjährigen 1. Mai gemeinsam auf die Straße gehen und für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen! Machen wir aus der Angst vor der Rücknahme unserer Rechte zuhause und im Betrieb eine kollektive Wut und bringen diese auf die Straße – sei es, weil du als Azubi nicht übernommen wirst, weil deine Stelle von den aktuellen Kürzungen betroffen ist, weil das Bürgergeld zum Leben nicht reicht, weil dein Lohn seit Jahren von der Inflation aufgefressen wird, weil der Arbeitsschutz den Profitinteressen deines Chefs zum Opfer fällt…

Machen wir aus dieser Wut eine gemeinsame Kraft, die den Zumutungen des Kapitalismus die Stirn bieten kann. Komm mit uns heraus zum 1. Mai!

#82 Autoritarismus Stoppen! Teil 2 – Augustsendung des Anarchistischen Hörfunks aus Dresden

Alle schauen auf die AfD, als die Feinde der Demokratie. Doch es ist nicht nur die AfD, die mit ihren faschistischen Ansichten unsere Freiheit bedroht. Autoritäre Ideen sind in der Gesellschaft weit verbreitet und autoritäre Maßnahmen bei politischen Parteien gern genutzt. Menschen möchten gerne an starke Führungspersonen glauben, die gesellschaftliche Probleme lösen. Politische Akteur*innen nehmen das gerne an und versuchen soziale Krisen durch die Einschränkung von Freiheit zu lösen. In der Augustsendung des Anarchistischen Hörfunks aus Dresden sprechen wir erneut mit Aktivist*innen über die Kampagne Autoritarismus Stoppen! In diesem zweiten Teil vertiefen wir die Forderungen aus der Kampange „Autoritarismus stoppen“. Nachdem wir im Juli Gedanken geteilt haben zu den Bereichen „Wir können Faschismus nicht wegwählen“ und „die Sicherheitspolitik von heute bereitet den Weg zum Faschismus von morgen“, gehen wir in dieser Sendung auf die Forderungen „Mehr Solidarität, weniger Staat!“ und „direkte Aktion statt Parteipolitik“ ein.

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#81 Autoritarismus Stoppen! – Julisendung des Anarchistischen Hörfunks aus Dresden

Alle schauen auf die AfD, als die Feinde der Demokratie. Doch es ist nicht nur die AfD, die mit ihren faschistischen Ansichten unsere Freiheit bedroht. Autoritäre Ideen sind in der Gesellschaft weit verbreitet und autoritäre Maßnahmen bei politischen Parteien gern genutzt. Menschen möchten gerne an starke Führungspersonen glauben, die gesellschaftliche Probleme lösen. Politische Akteur*innen nehmen das gerne an und versuchen soziale Krisen durch die Einschränkung von Freiheit zu lösen. In unserer Julisendung des Anarchistischen Hörfunks aus Dresden sprechen wir mit Aktivist*innen über die Kampagne Autoritarismus Stoppen!

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08.06.24 Antiautoritärer-Antifaschistischer Block auf der Demo #WirSindDieBrandmauer

Du kannst Faschismus aus der Gesellschaft nicht wegwählen!

🫵🏽Antifaschist*in zu sein ist keine Option, sondern vielmehr eine Notwendigkeit für all jene, die an eine gerechte und gleiche Gesellschaft glauben, ohne Faschismus und alle anderen autoritären Ideologien!

✊🏽Wir gehen am 08.06.2024 gemeinsam zur Demo #WirSindDieBrandmauer zum Antiautoritären-Antifaschistischen Block! in #Dresden

Treffpunkt: 15 Uhr Goldener Reiter

Mehr dazu lesen kannst du hier:

Klimastreik 31.05.24 – Was haben Autoritarismus und Klimawandel miteinander zu tun?!

Ganz einfach! Das wäre natürlich zu kurz gegriffen! 
Wir wollen auf zwei Aspekte kurz eingehen. 

Autoritäre Politik bedeutet für eine Gesellschaft, dass politische oder wirtschaftliche Lösungen zentral umgesetzt werden. Das wiederum bedeutet in der Geschichte und in der Gegenwart, dass meist große Projekte über die Köpfe von Bewohner*innen betroffener Regionen umgesetzt werden. Dies können Staudämme, Bergbau, Tourist*innenprojekte, Firmenansiedlungen und ähnliches sein. Hier arbeiten Regierungen und Wirtschaft meist Hand in Hand. Für die Menschen vor Ort hat es zur Folge, dass die Natur und damit ihre Lebensgrundlage zerstört wird. Große Konzerne oder der Staat selbst schlagen Profite daraus. 

Nicht selten werden dafür auch Regionen ausgewählt, um gezielt rebellische Bewohner*innen zu unterdrücken und politische Kontrolle über Gebiete zu erlangen, in dem sie die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort zerstören. 

Verkauft wird dies meist als Infrastruktur- oder Entwicklungsinvestitionen, angeblich geschaffene Arbeitsplätze oder vermeintlich notwendige Energieprojekte. 

Und da sind wir beim zweiten Aspekt autoritärer Politik. Wenn Menschen diese Perspektiven nicht teilen, von diesen Projekten auf jeden Fall nicht profitieren, sondern auf die Zerstörung der Umwelt und die Folgen für das Klima hinweisen und die betroffenen Regionen retten wollen, werden sie kriminalisiert, mit massiver Repression überzogen und in manchen Regionen in dieser Welt einfach ermordet. 

Ausbeutung von Ressourcen und die Zerstörung der Natur findet auch in Deutschland massiv statt, zum Beispiel durch Bergbau und dessen Altlasten und die Ansiedlung riesiger unnötiger Konzerne, wie Tesla in Grünheide. 

Deshalb sind wir mit der Autoritarismus Stoppen Kampagne auch beim Klimastreik am 31.05.24 in Dresden!

Gegen autoritäre Politik!
Für eine Dezentralisierung der Energieversorgung!
Solidarität mit den von Repression betroffenen Klimaaktivist*innen!

Treffpunkt 14 Uhr Goldener Reiter. 
Wir gehen dann gemeinsam zum Schlossplatz.