Fr., 27.03.2026, 17:00-19:00 @malobeo, Kamenzer Str. 38, 01099 Dresden
Wir sind nicht alle – es fehlen die Gefangenen!
Wie jeden letzten Freitag im Monat seid ihr herzlich zum Briefeschreibcafé ins malobeo eingeladen. Wir zeigen uns solidarisch mit Menschen im Knast, da wir überzeugt davon sind, dass Knast und Bestrafung nicht zu einer gerechteren und gewaltfreien Gesellschaft beitragen. Wir wollen eine Gesellschaft in der soziale Probleme bearbeitet anstatt weggesperrt werden. Menschen dürfen nicht kriminalisiert werden, weil sie arm, queer oder nicht weiß sind. Menschen dürfen nicht kriminalisiert werden, weil sie sich nicht den Normen des herrschenden Systems fügen oder aktiv gegen die Zerstörung und Ausbeutung im Kapitalismus kämpfen. Lasst uns die gesellschaftliche Isolation, der Menschen im Knast ausgesetzt sind durchbrechen und Briefe und Karten an sie schreiben!
The film tells the remarkable story of an anarchist collective from Wrocław called Hulajpole, who in 2019 occupied an abandoned villa that was slated for demolition. From a neglected building, they created an autonomous space – the Piotr Kropotkin Social House.
Built on the testimonies of collective members and archival footage, the film explores themes of justice, state power, capitalism, and housing policy in Poland.
What is it like to live differently – in a supportive, non-hierarchical environment based on mutual aid, solidarity, and freedom? Like in Hulajpole.
Contentwarnung:Diese Sendung behandelt die Themen Krieg, Vertreibung und Flucht. In Teilen finden Beschreibungen von Mord und anderen Gewalttaten statt. Wenn du sensibel auf solche Themen reagieren solltest, höre diese Sendung nur, wenn du es dir zutraust und vorzugsweise nicht alleine.
Anlässlich des vierten Jahrestags der vollumfänglichen Invasion der Ukraine durch Russland wollen wir unseren Blick in dieser Sendung wieder auf die Ukraine richten. Inhalt der Sendung ist ein Reisebericht von Aktivist*innen aus Dresden, welche sich im Oktober 2025 in der Ukraine befanden. Hierbei wurden Interviews mit Menschen vor Ort geführt, die hier erstmals zu hören sind.
Mit dem 24. Februar 2026 beginnt das 5. Kriegsjahr des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Was das für das Leben der Menschen in der Ukraine bedeutet, ist für die meisten Menschen hier unvorstellbar. Seit Wochen herrschen Minusgrade. Durch andauernde russische Angriffe mit Drohnen und ballistischen Waffen auf die Energieinfrastruktur gibt es in vielen Städten weder dauerhaft Wasser noch Strom. Selbst in den Wohnungen in der Metropole Kyiv frieren Menschen bei Null Grad.
Am 13. Januar 2026 wird die Holocaustübelebende Jewgenia Besfamilnaja tot in ihrer Wohnung gefunden. Besfamilnaja bedeutet übersetzt ohneNamen. Als Kind entkam sie 1941 dem Massaker von Babyn Jar durch die Deutschen und wuchs später in einem Waisenhaus auf. Die systematischen russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine wurden ihr zum Verhängnis.
Bei all den Krisen und Kriegen ist es leicht Mitgefühl für einzelne zu verlieren, es sind Zahlen, Städte, Temperaturen, Drohneneinschläge, die wir jeden Tag mit halbem Ohr durch die Nachrichten hören. Die Ukraine mag sich für eine Deutsche Linke sehr weit weg anfühlen, Schicksale wie das von Jewgenia Besfamilnaja vielleicht einen kurzen Moment der Betroffenheit hervorrufen.
Einige von uns sind im Herbst letzten Jahres selbst in die Ukraine gereist. Wir haben viel gelernt, unser Blick auf viele Dinge hat sich verändert, Freundschaften konnten entstehen. Wir organisieren darum in der Woche vom 16.02 bis zum 24.02 eine Woche der Solidarität mit denen, die mittlerweile im vierten Jahr des russischen Angriffskrieges leben und kämpfen: Eine Woche der Solidarität mit dem Menschen in der Ukraine!
Wir wollen in dieser Woche mit Genoss*innen vor Ort sprechen, über lokale Organisierungen sprechen, das Antifa-Gym in Kiyv kennenlernen und mit einem Vortrag über über die Historie des russischen Imperialismus gemeinsam aus der Geschichte lernen! Am Freitag werden wir einen Film zeigen, über Anti-autoritäre Aktivist*innen, die sich entschieden haben mit der Waffe in der Hand zu kämpfen.
Am 24. Februar findet anlässlich des traurigen Jahrestags der russischen Großoffensive eine Demonstration in der Altstadt statt.
Solidarität mit dem Kampf für Freiheit in der Ukraine und überall auf der Welt wo Menschen sich gegen autoritäre und faschistische Unterdrückung erheben!
17.02.-24.02.2026 Woche der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine | Dresden VERANSTALTUNGEN
Dienstag, 17.02.2026 | 19:00 Soli Veranstaltung für Antifa-Gym in Kyjiw Malobeo | Bilderausstellung | Auktion | Kwasbasierter Solidrink @Malobeo, Kamenzer Str. 38, Dresden
Mittwoch, 18.02.2026 | 18:00 Kollektiv Tierbefreiung Dresden: They had no choice – Mensch und Tier im Krieg in der Ukraine Tierbefreier*innen| Vortrag und Gespräch @Hole of Fame, Königsbrücker Str. 39, Dresden
Freitag, 20.02.2026 | 18:00 Film: Anti-authoritarians at war (EN) und Gespräch ABC Dresden | Film und Diskussion in Englisch @Hole of Fame, Königsbrücker Str. 39, Dresden
Dienstag, 24.02.2026 | 17 Uhr | Neumarkt, Frauenkirche Demo in Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zum Jahrestag der Vollumfänglichen Invasion durch Russland Im Anschluss veganer Borschtsch @Malobeo | 20 Uhr
Mittwoch, 18.02.2026 | 18:00 Kollektiv Tierbefreiung Dresden: They had no choice – Mensch und Tier im Krieg in der Ukraine Tierbefreier*innen| Vortrag und Gespräch (in englisch und deutsch) @Hole of Fame, Königsbrücker Str. 39, Dresden
„They had no choice“ – Mensch und Tier im Krieg in der Ukraine (Live-)Interview und Informationsabend zu Tieren im Krieg Es gibt Menschen die ihr Leben einsetzen, um das Leben anderer zu retten. Dabei zählt jedes Leben. Im Krieg ändert sich daran nichts. Es werden lediglich mehr Leben, die es zu retten gilt, und die Vorrausetzungen dafür verschlechtern sich. „They had no choice“ steht auf dem „Animals in War Memorial“ in London geschrieben. Es trifft auf viele Menschen im Krieg zu, aber auf alle Tiere.
Der inhaltliche Schwerpunkt des Abends soll auf der Situation der vom Krieg intensiv betroffenen Tierheime und der Rettung von Tieren von der Front in der Ukraine liegen. Ein Mensch der Tiere im Kriegsgebiet rettet wird wenn möglich für ein Live-Interview zugeschalten. Darüber hinaus wird es eine Einordnung zur aktuellen Lage in der Ukraine und die Möglichkeit zum Austausch zu menschlichen und nicht-menschlichen Tieren im Krieg geben.
Fragen zum Abend an tierbefreiung_dd@riseup.net Das Interview ist auf Englisch. Übersetzung nach Möglichkeit.
Während der Veranstaltung werden Spenden für die Verbesserung der Leben im Krieg in der Ukraine gesammelt.