# 90 „Ihr habt das Schloss, aber ich habe den Schlüssel“ – das Leben der Louise Michel Junisendung des Anarchistischen Hörfunkes aus Dresden

Louise Michel, Revolutionärin und Anarchistin, damals genannt die “rote Jungfrau” oder “moderne Jeanne d’Arc”, war eine zentrale Gestalt der Pariser Kommune, jenes Volksaufstands, der sich im Frühjahr 1871 zehn Wochen lang der neuen bürgerlichen Regierung und den preußischen Siegern widersetzte. Ihr Mut im Kampf und ihre Unerschrockenheit vor Gericht sind legendär. Schon zur damaligen Zeit erkannte sie die unterschiedlichen Ausbeutungsformen zwischen der herrschenden Klasse und den Bäuer*innen, zwischen Männern und Frauen, sowie zwischen Menschen und Tieren.

Heute fast 200 Jahre später sind ihre Kämpfe und Ansichten weiter aktuell und beschäftigen uns noch immer. Sich mit Louise Michel und ihrem Leben zu beschäftigen heißt also, in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich zu blicken.

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Maja im Hungerstreik – Tag 6 – Update – Jetzt braucht es Solidarität und Unterstützung!

Wir haben ein Interview mit Konstantin vom Solidaritätskomitee für Maja´s Hungerstreik gemacht.
Wir sprechen über die aktuelle Situation von Maja, was es bedeutet Hungerstreik zu machen und wie Menschen unterstützen können.

Aktuelle News auf: https://basc.news/maja

Maja im Hungerstreik – Jetzt braucht es Solidarität und Unterstützung! freie-radios.net

# 89 Trauma ist politisch – Maisendung des Anarchistischen Hörfunkes aus Dresden

In unserer 89. Folge des Anarchistischen Hörfunkes aus Dresden beschäftigen wir uns mit dem Thema der besonderen Schutzwürdigkeit von Geflüchteten. Wir haben für euch ein Interview mit Larissa und Alva von der BAfF (die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und  Folteropfer e. V.) geführt.

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# 88 Die Liste der Grausamkeiten – Zeit für Widerstand 2: Aprilsendung des Anarchistischen Hörfunkes aus Dresden

In dieser Folge des anarchistischen Hörfunkes aus Dresden schließen wir direkt an die letzte Folge zum Thema soziale Kürzungen an.

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Raus zum anarchistischen 1. Mai

Zuhause, im Betrieb und auf der Straße – nichts muss bleiben wie es ist.

Stell dir vor, alle Menschen haben ein Zuhause mit genügend Platz zum leben, erholen und arbeiten. Stell dir vor, alle Menschen könnten sich ein solches Zuhause leisten – nicht nur heute, sondern auch in Zukunft. Stell dir vor, im Alter sind Menschen nicht arm, weil sie ihr Leben lang schlecht oder unbezahlt geackert haben. Sie müssten sich keine Sorgen machen, Essen, Wärme und alles das bezahlen zu können, was sie für ein gutes Leben brauchen. Stell dir vor, das Zuhause aller Menschen wäre sicher – vor Verdrängung genauso wie vor Gewalt. Stell dir vor, wer sich für den Zustand der Wohnung, das Wohl der Kinder und deine Laune interessiert, ist keine Frage des Geschlechts. Und stell dir vor, die Arbeit oder die Termine beim Amt würden uns nicht die Kraft rauben für das Schöne und Verbindende im Leben.

Deine Arbeit würde nicht dein Leben und deine Gesundheit gefährden. Du könntest – genauso wie deine Kolleg*innen – Einfluss darauf nehmen, was ihr wie herstellt oder leistet, für wen und wie viel Zeit ihr dafür braucht. Eure Arbeit wäre sinnvoll. Sie würde sich an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten und dabei die Umwelt nicht zerstören. Deine Kolleg*innen und du, ihr wärt ein Team und ohne Konkurrenzdruck. Ihr dürftet endlich Rücksicht aufeinander nehmen und euch unterstützen.

Was braucht es dafür? Nichts weniger, als die gegenwärtigen Verhältnisse umzuwälzen! Darum lasst uns am diesjährigen 1. Mai gemeinsam auf die Straße gehen und für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen! Machen wir aus der Angst vor der Rücknahme unserer Rechte zuhause und im Betrieb eine kollektive Wut und bringen diese auf die Straße – sei es, weil du als Azubi nicht übernommen wirst, weil deine Stelle von den aktuellen Kürzungen betroffen ist, weil das Bürgergeld zum Leben nicht reicht, weil dein Lohn seit Jahren von der Inflation aufgefressen wird, weil der Arbeitsschutz den Profitinteressen deines Chefs zum Opfer fällt…

Machen wir aus dieser Wut eine gemeinsame Kraft, die den Zumutungen des Kapitalismus die Stirn bieten kann. Komm mit uns heraus zum 1. Mai!