Klimastreik 31.05.24 – Was haben Autoritarismus und Klimawandel miteinander zu tun?!

Ganz einfach! Das wäre natürlich zu kurz gegriffen! 
Wir wollen auf zwei Aspekte kurz eingehen. 

Autoritäre Politik bedeutet für eine Gesellschaft, dass politische oder wirtschaftliche Lösungen zentral umgesetzt werden. Das wiederum bedeutet in der Geschichte und in der Gegenwart, dass meist große Projekte über die Köpfe von Bewohner*innen betroffener Regionen umgesetzt werden. Dies können Staudämme, Bergbau, Tourist*innenprojekte, Firmenansiedlungen und ähnliches sein. Hier arbeiten Regierungen und Wirtschaft meist Hand in Hand. Für die Menschen vor Ort hat es zur Folge, dass die Natur und damit ihre Lebensgrundlage zerstört wird. Große Konzerne oder der Staat selbst schlagen Profite daraus. 

Nicht selten werden dafür auch Regionen ausgewählt, um gezielt rebellische Bewohner*innen zu unterdrücken und politische Kontrolle über Gebiete zu erlangen, in dem sie die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort zerstören. 

Verkauft wird dies meist als Infrastruktur- oder Entwicklungsinvestitionen, angeblich geschaffene Arbeitsplätze oder vermeintlich notwendige Energieprojekte. 

Und da sind wir beim zweiten Aspekt autoritärer Politik. Wenn Menschen diese Perspektiven nicht teilen, von diesen Projekten auf jeden Fall nicht profitieren, sondern auf die Zerstörung der Umwelt und die Folgen für das Klima hinweisen und die betroffenen Regionen retten wollen, werden sie kriminalisiert, mit massiver Repression überzogen und in manchen Regionen in dieser Welt einfach ermordet. 

Ausbeutung von Ressourcen und die Zerstörung der Natur findet auch in Deutschland massiv statt, zum Beispiel durch Bergbau und dessen Altlasten und die Ansiedlung riesiger unnötiger Konzerne, wie Tesla in Grünheide. 

Deshalb sind wir mit der Autoritarismus Stoppen Kampagne auch beim Klimastreik am 31.05.24 in Dresden!

Gegen autoritäre Politik!
Für eine Dezentralisierung der Energieversorgung!
Solidarität mit den von Repression betroffenen Klimaaktivist*innen!

Treffpunkt 14 Uhr Goldener Reiter. 
Wir gehen dann gemeinsam zum Schlossplatz.

Mittschnitt Solikundgebung für Maja am 24.05.24

Maja sitzt immer noch in Dresden im Knast. Mittlerweile aber in Auslieferungsgewahrsam. Das hat das zuständige Kammergericht Berlin angeordnet. Das bedeutet, dass im nächsten Schritt das Gericht prüfen wird, ob die Haftbedingungen in Ungarn es zulassen, Maja nach Ungarn auszuliefern. Maja drohen in Ungarn bis zu 24 Jahre Haft unter unsäglichen Bedingungen.

Die Prüfung passiert zum Beispiel so, dass das Gericht in Ungarn mal nachfragt, wie sie es denn mit den Haftbedingungen halten – auch für queere Gefangene. Ungarn darf dann ganz frei Stellung dazu beziehen. Das ist absurd! In Ungarn herrscht seit Jahren die autoritäre und rechtsradikale Fidesz-Partei unter Orban und verbietet Queers, Antifas und Geflüchtete. Dazu betreibt das Regime eine geschichtsrevisionistische Kulturpolitik sondersgleichen.

Zuletzt wurde am 6. Mai Hanna von den Bullen geschnappt und nach Karlsruhe vor den Bundesgerichtshof geschleift. Auch Hanna droht nun die Auslieferung nach Ungarn.

Erneut ermitteln Generalbundesanwältin Geilhorn und Konsorten mit aller Härte gegen Linke. Ihre Haltung kennen wir schon zur Genüge aus dem Antifa Ost Verfahren: antikommunistisch und zutiefst reaktionär!

Die Auslieferung der beiden wollen wir auf jeden Fall verhindern und Druck auf die Behörden und den Knast machen. Maja darf nicht ausgeliefert werden. Hanna darf nicht ausgeliefert werden. Die Entscheidung über ihre Verfahren wird auch wegweisend für alle weiteren Verfahren werden!

Wir fordern: Keine Auslieferung von Antifaschist*innen nach Ungarn vor ein Gericht besetzt mit Rechtsradikalen! Geht auf die Straße gegen Rechtsruck und Repression.

Wir wollen – wie jeden Monat – Maja zeigen, dass wir da sind und solidarisch auf der anderen Seite der Mauer stehen und Maja nicht allein lassen.

Mitschnitt der Kundgebung vom 24. Mai an der JVA Dresden – Anarchistischer Hörfunks aus Dresden freie-radios.net

Feministische Anti-Knast Kundgebung Chemnitz

gespiegelt von indymedia

Verspätet aber nicht vergessen: Auch in diesem Jahr fahren wir zusammen zur Frauen JVA Chemnitz, um ein Zeichen gegen Patriarchat, Kapitalismus, Faschismus, Nationalstaaten und ihre Knäste zu setzen. Wir wollen die Gefangenen fühlen lassen, dass sie nicht alleine sind.

Sonntag, 05.05.2416-18 Uhr – JVA Chemnitz

Wir fahren zusammen von Dresden!
Treffpunkt 13:30Uhr Wiener Platz Hauptbahnhof um uns und die Tickets zu koordinieren (Zug fährt 13:52Uhr)

Kein Knastbesuch ohne gute Performance! Bereite dich fürs Tanzen vor!!! Video zum lernen! Und so sieht es am Ende aus. 😀

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Anarchistischer 1. Mai 2024 in Dresden

Es ist wieder soweit. Wie letztes Jahr wollen wir auch dieses Jahr mit Euch zusammen auf die Straße gehen. Verändert hat sich seitdem vieles. Und irgendwie ist es trotzdem immernoch die gleiche Scheiße. Der Autoritarismus ist auch 2024 weiter auf dem Vormarsch. In Russland, Argentinien, selbst im Dresdner Stadtrat. Alles wird immer schlimmer und ist doch irgendwie schon Normalität.  

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Gefallen, aber nicht vergessen!

Film und Gedenkveranstaltung für Anarchist*innen, die in der Ukraine getötet wurden

Vor einem Jahr, am 19. April, tötete der russische Staat drei Anarchisten, die gegen die Invasionstruppen in der Ukraine kämpften. Finbar Cafferkey, Cooper Andrews und Dmitry Petrov starben bei der Verteidigung von Bakhmut vor der sogenannte Russischen Welt. Sie waren nicht die ersten Anarchisten, die im Kampf gegen das Russische Reich starben. Leider werden sie auch nicht die letzten sein.

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